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Wirtschaftsförderung Bochum
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Zentrum für Naturmedizin im BioMedizinPark Bochum
Eine weitere Ansiedlung im BioMedizinPark: Die städtische Entwicklungsgesellschaft Ruhr-Bochum mbH (EGR) hat das dritte Grundstück des Parks veräußert: Frau Dr. Isabell Hoffmann-Klose errichtet gemeinsam mit Ihrem Ehemann Dr. Joachim Geza Klose auf dem etwa 2.800 Quadratmeter großen Grundstück das “Zentrum für Naturmedizin in Forschung und Praxis”.
Die Käufer sind zugleich die „geistigen Eltern“ des Projekts. Seit über zwanzig Jahren sind sie bereits im Bereich der Komplementärmedizin aktiv, bisher noch in der eigenen Praxis in Altenbochum. Doch nun werden die Projekte erweitert und ein Zentrum aufgebaut, in dem die Naturmedizin mit wissenschaftlichem Ansatz erforscht und weiterentwickelt werden soll. Hierbei arbeiten die approbierten Ärzte und Heilpraktiker mit zahlreichen Unternehmen aus dem In- und Ausland zusammen. Themenschwerpunkte des Zentrums sind unter anderem die Vor- und Nachsorge in der Onkologie, Allergien, sowie biologische Therapien akuter und chronischer Krankheiten.
„Mit dem BioMedizinPark Bochum und der direkten Nachbarschaft zum Gesundheitscampus NRW haben wir den perfekten Ort gefunden, um unsere bisherigen Aktivitäten im Bereich der Naturmedizin weiter auszubauen. Von dem extrem kompetenten Umfeld erhoffen wir uns viele Synergieeffekte für unserer Arbeit.“, so Frau Dr. Hoffmann-Klose. Die Bauarbeiten für das Zentrum werden im Frühjahr 2012 beginnen. „Eine Fertigstellung ist für spätestens Ende des Jahres geplant“, so der ausführende Bochumer Architekt Dipl.-Ing. Jörg Wagner.
Insgesamt werden somit neben dem bereits bezogenen Gebäude des Landeszentrum Gesundheit NRW (vormals Strategiezentrum Gesundheit NRW) in den kommenden Monaten insgesamt drei weitere Bauvorhaben im BioMedizinPark realisiert. Mit weiteren Interessenten wird derzeit verhandelt.
Der BioMedizinPark Bochum stellt gemeinsam mit dem Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen sowie Ruhr-Universität und den Technologiezentren im Umfeld eine einmalige räumliche Konzentration von Kompetenzen im Gesundheits- und Medizinbereich dar. Unter dem Label medlands.RUHR, der Bochumer Dachmarke für Gesundheitswirtschaft, entwickelt sich der Standort zurzeit zu einem der landesweit spannendsten Entwicklungsflächen der Branche. Neben dem ausgezeichneten Flächenangebot erhalten Unternehmen passgenaue Unterstützungsleistungen des medlands.RUHR-Team, wenn es zum Beispiel um die Vermittlung von Kontakten, den Aufbau von Technologiekooperationen oder die Abwicklung von behördlichen Verfahren geht. medlands.RUHR ist eine gemeinsame Initiative von EGR und Wirtschaftsförderung Bochum.
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Katja Hüskes
Wirtschaftsförderung Bochum
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Gründungswettbewerb Senkrechtstarter geht in die fünfte Runde
Erfolgreicher Unternehmensgründer André Oppenkowski beim Auftakt zum Gründungswettbewerb Senkrechtstarter
Zum nunmehr fünften Mal eröffnete die Wirtschaftsförderung Bochum am Donnerstag
(10. November) im Zeiss Planetarium Bochum um 19 Uhr eine neue Runde des
Gründungswettbewerbs Senkrechtstarter. Der branchenoffene Wettbewerb führt
Gründungsinteressierte in sechs Monaten von der Geschäftsidee zum ausgereiften
Businessplan.
Über 94 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich bereits zum Start angemeldet.
„Beinahe täglich erhöht sich die Teilnehmerzahl“, freut sich Werner Fuhrmann, Leiter
des Bochumer Gründungswettbewerbs.
Dabei ist das primäre Ziel nicht die Zahl der Gründungen zu steigern, sondern die
Qualität der Businesspläne zu verbessern. „Wir möchten, dass Start-ups nicht nach
kurzer Zeit an handwerklichen Mängeln wie überzogenen Absatzerwartungen oder
Rechtsproblemen scheitern. Deshalb geben wir unseren Teilnehmerinnen und
Teilnehmern mit dem Senkrechtstarter ein Instrument an die Hand, welches ihnen
dabei helfen soll, solche Fallstricke zu erkennen und von Beginn an zu umgehen“, so
Fuhrmann.
Dass ein großer Bedarf an maßgeschneiderten Hilfsmaßnahmen und
Beratungsangeboten für angehende Unternehmerinnen und Unternehmer besteht,
zeigen nicht nur die hohen Teilnehmerzahlen und die bisherige Erfolgsgeschichte
des Senkrechtstarter, sondern auch die Herkunft der Teilnehmerinnen und
Teilnehmer. Etwa jede zweite Anmeldung kommt aus Bochum. Knapp 80 Prozent der
angehenden Senkrechtstarter leben in Nordrhein-Westfalen. Ehemalige
Senkrechtstarter haben inzwischen 209 Unternehmen mit insgesamt 819
Arbeitsplätzen gegründet. Davon entfallen auf Bochum 82 Unternehmen mit 271
Arbeitsplätzen.
Und so hat das bewährte Konzept des zweiphasigen Wettbewerbs auch in diesem
Jahr Bestand: Neben acht Themenabenden, bei denen Expertinnen und Experten
aus der lokalen Wirtschaft zu Themen wie Marketing, Wettbewerb und Finanzierung
referieren, können die Gründungswilligen aus einem großen Pool ehrenamtlicher
Mentorinnen und Mentoren schöpfen. „Diese Mentorinnen und Mentoren sind
Experten auf ihrem jeweiligen Fachgebiet und erfahrene Gründungsberater. Sie
beraten die Teilnehmenden bei der Erstellung der Businesspläne in allen offenen
Fragen“, beschreibt Fuhrmann die Rolle des Expertennetzwerks.
Wer bis zum Abschluss der ersten Wettbewerbsphase am 4. Januar 2012 eine
Konzeptskizze einreicht, erhält gezielte Beratung für die weitere Optimierung seiner
Ideen. Fachkundige Gutachter prüfen die Skizzen und identifizieren, ob und wo ein
Team Beratungsbedarf hat. Die zehn aussichtsreichsten Businesspläne werden auf
der Abschlussveranstaltung am 9. Mai 2012 ausgezeichnet.
Weitere Informationen gibt es unter
www.senkrechtstarter.de.
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Wirtschaftsförderung Bochum
Viktoriastraße 10
44787 Bochum
Werner FuhrmannTel.: +49 234 910-20 31
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Arbeitgebertag Gesundheitswirtschaft am 4. November 2011 in Bochum
Die Gesundheitswirtschaft steht vor großen Herausforderungen und Umbrüchen. Gesteigerter Fachkräftebedarf, neue Formen der Personalpolitik und Imagebildung sind nur drei der aktuellen Themenfelder. Am 4. November 2011 findet ein Treffen der Arbeitgeber und Experten aus Politik und Wirtschaft zum Thema Gesundheitswirtschaft in der rewirpower-Lounge statt. Geladen haben die Kooperationspartner Agentur für Arbeit, Industrie- und Handelskammer Mittleres Ruhrgebiet, Stadt Bochum sowie die Unternehmensberatung contec GmbH.
„Ziel der Veranstaltung ist es, die Arbeitgeber und Akteure aus der Gesundheitswirtschaft zusammen zu führen und mit Ihnen gemeinsam nach Lösungen für die Branche zu suchen“, so Udo Glantschnig, Initiator der Veranstaltung und Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Bochum. „Neben der Gewinnung von Nachwuchs stellt sich auch ernsthaft die Frage, wie im Zuge des demographischen Wandels die Beschäftigungsfähigkeit des Personals sichergestellt werden kann?“
Der demografische Wandel ist nur eines der wichtigen Themen, die es heute zu beleuchten gilt. Innerhalb kurzer Zeit wird sich die Branche gravierenden Nachwuchsproblemen stellen müssen. Bundesministerin Ursula von der Leyen referiert an diesem Nachmittag höchstpersönlich zum ersten großen Arbeitgebertag in Bochum. Ihr Thema: „Fachkräfte sichern - Potenziale gemeinsam aktivieren“.
Der Fachkräftebedarf in der Gesundheitsbranche ist bereits an vielen Orten spürbar. Der Arbeitgebertag soll die Probleme der Branche bewusster machen und überzeugende sowie praktikable Antworten zu den aktuellen Herausforderungen auf den Weg bringen.
Die Stadt Bochum arbeitet nicht erst seit dem Beschluss der Landesregierung, den Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen in Bochum entstehen zu lassen, an der Vernetzung und Profilierung der Gesundheitswirtschaft am Standort. “Der Bereich der Ausbildung und Weiterbildung in der Gesundheitswirtschaft kristallisiert sich neben der Medizintechnik mehr und mehr als ein weiterer wichtiger Schwerpunkt des Gesundheitsstandortes Bochum heraus“, betont Bochums Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz.
Auch Helmut Diegel, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Mittleres Ruhrgebiet, unterstreicht die Wichtigkeit und Dringlichkeit der Veranstaltung: „In der Gesundheitswirtschaft steckt ein Entwicklungspotenzial und Arbeitsplatzpotenzial, das wir für Bochum und das mittlere Ruhrgebiet sichern müssen. Der Gesundheitscampus bietet dazu die einmalige Chance. Er muss zur Keimzelle einer landesweiten Entwicklung werden, die Nordrhein-Westfalen zu der Gesundheitsregion in Deutschland macht.“
Auf Dauer gelöst werden können die Probleme in der Gesundheitsbranche nur durch die enge Zusammenarbeit aller im Bereich tätigen Institutionen und Arbeitgeber. Deshalb hat die Arbeitsagentur Bochum bereits im letzten Jahr das Netzwerk „Runder Tisch Pflege“ ins Leben gerufen. Von Anfang an mit dabei und heutiger Kooperationspartner der Veranstaltung ist die Management und Unternehmensberatung der Gesundheits- und Sozialwirtschaft contec. Detlef Friedrich, Geschäftsführer der contec GmbH, zum Arbeitgebertag Gesundheitswirtschaft: „Wir haben eine Chance in Zukunft genügend Personal zu gewinnen, wenn wir uns gemeinsam als Magnetregion platzieren und attraktive Arbeitsbedingungen in den Unternehmen schaffen. Dann funktioniert es wie die Cranger Kirmes - hier strömen tausende hin, weil die Attraktivität durch die Angebotsvielfalt gegeben ist. Dieses werden wir in der Region gemeinsam zu Stande bringen - hierfür engagieren wir uns heute.“
Namhafte Referenten aus Forschung und Wissenschaft runden das Programm zum ersten großen Arbeitgebertag ab: Dr. Ulrich Walwei (Vizedirektor des Institut für Arbeitsmarktforschung und Berufsforschung, Nürnberg), PD Dr. Josef Hilbert (Direktor des Instituts für Arbeit und Technik IAT, Gelsenkirchen) und Professor Dr. Gottfried Richenhagen (FOM - Hochschule für Ökonomie und Management GmbH, Essen) stellen in Kurzreferaten ihre neuesten Erkenntnisse und Daten vor.
Anschließende Workshops behandeln nicht nur die Frage nach der Personalsicherung im Zuge des demografischen Wandels sondern auch: „Welche Berufsfelder sind neu zu gestalten oder kommen in Zukunft hinzu?“, „Warum muss gute Pflege teuer sein?“ oder „Wie kann das Image verbessert werden?“. Diese und andere Fragestellungen gilt es von verschiedenen Seiten zu beleuchten. Die Akteure der heutigen Veranstaltung tauschen sich aus und entwickeln neue Lösungsansätze für die Zukunft.
Durch das Programm des Arbeitgebertages führt der WDR-Moderator Martin von Mauschwitz.
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Katja Hüskes
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Weltrekord von Elektrofahrzeug „made in Bochum“
Von Flensburg nach München mit nur einer Batterieladung 1.000 Kilometer, 17 Stunden und ein Ladevorgang: Das sind die beeindruckenden Daten der Weltrekordfahrt von BEA-tricks. Über Landstraßen, Autobahnen und Bundesstraßen führte der Weg des Elektromobils am Montag (17. Oktober) und Dienstag (18. Oktober) von der Förde direkt vor die Tore der Messe für Elektromobilität eCarTec in München. Der modifizierte Citroen Berlingo beweist damit eindrucksvoll die Alltagstauglichkeit von Elektrofahrzeugen. Am Steuer: Dipl. Ing.Daniel Sperling - Inhaber der Bochumer Firma itoc-ruhr GmbH, die unter der Marke BEA-tricks erfolgreich Pkws der Marke Smart in Elektroautos umrüstet. Der Clou: mit dem patentierten Umrüstkit wurde innerhalb von drei Tagen aus einem konventionellen Serienfahrzeug ein praxistaugliches Elektromobil.
Das Konzept stellten die Bochumer auf der Hannover Messe für Industrie 2010 live vor. Seitdem fahren Elektromobile „made in Bochum“ erfolgreich im Alltagsbetrieb. BEA-tricks profitiert dabei von den Bochumer Standortvorteilen. Der deutschlandweit einzigartige Verein ruhrmobil-E, der Know-how aus Wirtschaftsförderung, Technologieunternehmen, Verkehrsbetrieben, Energielieferanten und Autobauern vereint, arbeitet daran, Bochum zu einer Modellstadt für Elektromobilität zu entwickeln. Bereits heute setzt Bochum mit den von A bis Z hier erdachten und gefertigten Solarrennwagen der Hochschule Bochum, der deutschlandweit ersten Hybrid-Bus-Linie und dem bundesweit einzigartigen Institut für Elektromobilität Maßstäbe in Sachen E-Mobilität.
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EXPO REAL 2011: Wirtschaftsförderung Bochum präsentiert Minister Harry K. Voigtsberger attraktive Immobilienprojekte
Am ersten Tag der diesjährigen EXPO REAL in München stellten Heinz-Martin Dirks, Leiter der Wirtschaftsförderung
v. l.: Werner Heckendorf (Geschäftsführer Häusser-Bau GmbH), Harry K. Voigtsberger (Minister für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen) und Heinz-Martin Dirks (Leiter der Wirtschaftsförderung Bochum) diskutieren über das Modell des Kortum-KarreesBochum und Werner Heckendorf, Geschäftsführer der Häusser-Bau GmbH, Minister Harry K. Voigtsberger das Kortum-Karree vor.
In dem ehemaligen Haus der Westfalenbank an der Huestraße schafft das Unternehmen Häusser-Bau in drei Bauabschnitten rund 13.650 Quadratmeter an neuer Einzelhandelsfläche und Bürofläche und schließt somit eine Baulücke in der Bochumer Innenstadt. Dass diese Idee aufgeht, zeigt der bisherige Vermietungsstand, rund 90 Prozent sind bereits vermietet.
Vom 4. bis 6. Oktober 2011 präsentiert die Wirtschaftsförderung Bochum die Highlights des Bochumer Immobilienstandortes auf der 14. internationalen Gewerbeimmobilienmesse EXPO REAL in München. Schwerpunkt der diesjährigen Präsentation ist das Thema Energie. Hier hat der Standort Bochum im Bereich der Energieeffizienz, Geothermie und Nachhaltigkeit viel zu bieten - nicht nur im Bereich der Gewerbeimmobilien.
Die EXPO REAL ist die internationale Fachmesse für Gewerbeimmobilien und Investitionen, auf der sich jedes Jahr Immobilienberater und Projektentwickler, Banken und Investoren, Corporate Real Estate, Städte und Wirtschaftsregionen sowie Dienstleister rund um die Immobilie präsentieren, treffen und austauschen.
Ansprechpartner:
Ulrich StorchTel: +49 234 910-2214
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ustorch@bochum.de
Zusage eingetroffen: Land fördert Netzwerk „In|Die RegionRuhr“
Vernetzung als Standortvorteil der regionalen ProduktionswirtschaftIn der Produktionswirtschaft werden Kooperationen immer wichtiger: Produzierende Unternehmen arbeiten eng mit Dienstleistern wie Ingenieurbüros und Forschungsinstituten zusammen, um am globalen Markt Erfolg zu haben. „Zu wissen, wo die geeigneten Partner in der eigenen Nachbarschaft zu finden sind, ist ein echter Standortvorteil“, sind sich die Wirtschaftsförderungen der Region Ruhr einig.
Die Arbeit der Netzwerkinitiative „In|Die RegionRuhr“ kann jetzt aktiv beginnen - mit einem bewilligten Projektvolumen von rund 600.000 Euro aus Fördermitteln des Landes Nordrhein-Westfalen. Hiermit wollen die Wirtschaftsförderungen, Handwerkskammer sowie Industrie- und Handelskammern der Region Dortmund, Bochum, Hagen, Herne und des Ennepe-Ruhr-Kreises gezielt Unternehmen und Hochschulen miteinander verbinden und das Profil der Region als innovativer Produktions- und Dienstleistungsstandort stärken.
Den Industriestandort stärken
Ob Global Player oder Spezialanbieter: Mit mehr als 3 000 Unternehmen und 160 000 Mitar-beitern stellt die Region Ruhr einen bedeutenden Produktionsstandort dar. Die produzierende Industrie, passende Dienstleister und Hochschulen sollen über das neue Netzwerk zuein-ander finden. „In|Die RegionRuhr setzt auf eine starke regionale Vernetzung“, erklärt Jonas Stawowy von der Wirtschaftsförderung Bochum, der die Initiative betreut. „Wirtschaft macht an Stadtgrenzen keinen Halt. Daher ist es wichtig die Stärken aller Universitäten und Unternehmen der Region miteinander zu verbinden und Kooperationen auf allen Ebenen anzustoßen.“
Das 2008 gegründete Netzwerk hat bisher themenspezifische Branchentreffen, gemeinsame Messeauftritte und Unternehmerreisen organisiert. Mit den bewilligten Fördermitteln können nun weitere Vorhaben anlaufen. „In der nächsten Zeit werden wir noch weitere Unternehmen ansprechen“, erläutert Stawowy. „Dann erarbeiten wir konkrete Projekte, in denen wir Kooperationen fördern, Wirtschaft und Wissenschaft vernetzen sowie neue Märkte erschließen.“
Das Ganze im Blick
„Mit dem Ausdehnen unserer erfolgreichen Netzwerkarbeit auf das westfälische Ruhrgebiet erreichen wir eine neue Qualität der Zusammenarbeit“, erläutert Heinz-Martin Dirks, Leiter der Wirtschaftsförderung Bochum. „Unser Ansatz, Wirtschaft und Wissenschaft zu verbinden und erfolgreiche Kooperationen zu initiieren, ist richtig und wichtig. Das zeigt die tägliche Zusammenarbeit und nun auch die Förderung des Landes.“
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Fax: +49 234 910-24 34
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Bochum steckt voller Energie
Wirtschaftsförderung präsentiert Immobilienglanzlichter auf der EXPO REAL 2011 in MünchenVom 4. bis 6. Oktober 2011 präsentiert die Wirtschaftsförderung Bochum die Highlights des Bochumer Immobilienstandortes auf der 14. internationalen Gewerbeimmobilienmesse EXPO REAL in München, Halle B1, Stand 330. Schwerpunkt der diesjährigen Präsentation ist das Thema Energie. Hier hat der Standort Bochum im Bereich der Energieeffizienz, Geothermie und Nachhaltigkeit viel zu bieten – nicht nur im Bereich der Gewerbeimmobilien.
Zu den diesjährigen Bochumer Glanzlichtern gehören:
- die Immobilien und Flächen entlang der Entwicklungsachse Universität – Stadt im Bochumer Süden,
- das neue Gerichtsviertel am Ostring,
- das Einzelhandels- und Dienstleistungsquartier an der Viktoriastraße,
- das Energieeffizienz Gründerzentrum Bochum, sowie
- Neuigkeiten zu weiteren Bochumer Immobilienprojekten.
Das komplette Bochumer Portfolio finden Sie im EXPO REAL Exposé der Wirtschaftsförderung.
Partner der Wirtschaftsförderung Bochum auf der diesjährigen Messe sind:
- Crown Credit Services GmbH
- Entwicklungsgesellschaft Ruhr-Bochum mbH
- InWIS Forschung & Beratung GmbH
- VBW - Bauen und Wohnen GmbH
- Unternehmensgruppe Häusser Bau
Sie wünschen aktuelle Informationen direkt von der Messe? Kontaktieren Sie Herrn Ulrich Storch unter der Rufnummer 0170 / 5 62 35 95.
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Gemeinsam für eine gesunde Zukunft
Region Mittleres Ruhrgebiet diskutiert über „Wirtschaftsfaktor Gesundheit“Das Mittlere Ruhrgebiet wird zukünftig im Gesundheitssektor noch enger zusammenarbeiten. Das war die Botschaft, die am Donnerstag (15. September 2011) die Spitzen der Städte Bochum, Hattingen, Herne und Witten sowie der Hauptgeschäftsführer der IHK auf der Veranstaltung „Wirtschaftsfaktor Gesundheit im Mittleren Ruhrgebiet - Zusammenarbeit für eine gesunde Zukunft“ durch die Unterzeichnung eines Memorandums bekräftigten.
Etwa 180 Teilnehmer - darunter die NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens - informierten sich im Bochumer Jahrhunderthaus über Potenziale in der Versorgung, Technik und über Innovationen im Gesundheitssektor. Ministerin Steffens stellte zu Beginn die gesundheitspolitischen Ziele der Landesregierung dar und war beeindruckt von den Möglichkeiten in der Region: "Im Mittleren Ruhrgebiet verbinden sich altindustrielle Traditionen mit modernen Wirtschaftsstrukturen und das gilt auch für das Gesundheitswesen und die Gesundheitswirtschaft", so Gesundheitsministerin Barbara Steffens.
Die aus Bochum stammende Hauptgeschäftsführerin des Verbands forschender Arzneimittelhersteller e.V., Birgit Fischer, führte in ihrem Vortrag aus, welche Chancen sich für den Gesundheitsstandort Mittleres Ruhrgebiet in Zukunft durch regionale Kooperation eröffnen.
Dr. Uwe Kremer, Geschäftsführer des MedEconRuhr e.V., präsentierte anschließend die besonderen Stärken der beteiligten Städte in vier ausgewählten Schwerpunkten der Gesundheitswirtschaft und lieferte Beispiele für bereits existierende und geplante Innovationsprojekte.
„Die heutige Veranstaltung macht deutlich, dass die gesundheitliche Versorgung und die Gesundheitswirtschaft zentrale Zukunftsthemen unserer Region sind. Wir werden daher die bereits gut entwickelte Zusammenarbeit weiter verstärken und die Potenziale unseres Standortes konsequent nutzen", so Bochums Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz stellvertretend für ihre Kolleg/innen aus den Nachbarstädten. Der Hauptgeschäftsführer der IHK Mittleres Ruhrgebiet Helmut Diegel ergänzte: „Mit der Unterzeichnung des Memorandums stellen wir unsere Kooperation auf noch stabilere Füße. Nun heißt es, die Ärmel hochzukrempeln und ein Arbeitsprogramm für die kommenden Jahre zu entwerfen und umzusetzen. Dabei muss unser Hauptaugenmerk auf Entwicklung und Ausbau des Gesundheitscampus liegen.“
In entspannter Atmosphäre, humoristisch untermalt von der Bochumer Kabarettistin Esther Münch alias Reinigungsfachkraft Waltraut Ehlert, ergaben sich für die Besucher aus Wirtschaft, Forschung, Politik und Verwaltung interessante Denkanstöße für die zukünftige Arbeit an Gesundheitsthemen.
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Es wird geschäftig im BioMedizinPark Bochum
Im Februar erst war die Grundsteinlegung des Hauses, dass die Entwicklungsgesellschaft Ruhr-Bochum mbH (EGR) als erstes Bauvorhaben auf dem großen Baugelände begann. Jetzt zieht schon der erste Mieter ein: Das Strategiezentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen wird als Erster die Räume beziehen und von hier aus die Entwicklung des Gesundheitscampus aus nächster Nähe koordinieren und begleiten. Prof. Andreas Meyer-Falcke, Leiter des Strategiezentrums, erklärte anlässlich der Schlüsselübergabe: „Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen sich, ebenso wie ich selbst, auf die Arbeit in den neuen Räumlichkeiten. Von hier aus können wir die von uns gesteuerte Entwicklung des Gesundheitscampus hautnah miterleben. “Der BioMedizinPark Bochum (BMP) südlich der Straße „Gesundheitscampus“ gehört zum integrativen Campuskonzept und bietet Ansiedlungsfläche für Unternehmen der Ge-sundheitswirtschaft.
„Es freut uns besonders, dass wir heute nicht nur die Schlüssel an den ersten Mieter im BioMedizinPark übergeben können, sondern zugleich zwei Erwerber weiterer Flächen vorstellen zu können“, kommentierte Paul Aschenbrenner, Stadtdirektor der Stadt Bochum und Geschäftsführer der EGR. Denn die ersten neuen Nachbarn des Strategiezentrums stehen bereits fest: Direkt neben dem Gebäude der EGR wird die Aesculap Akademie einen weiteren Standort errichten. Neben dem Hauptsitz in Tuttlingen und dem Standort in Berlin wird das Forum für wissenschaftliche Fort- und Weiterbildung in der Medizin in Bochum sein Netz erweitern. Zukünftig werden hier dann Fortbildungen für Mediziner, Pflege- und Fachpersonal sowie Klinikmanager angeboten. „Wir freuen uns, auch im Ballungszentrum NRW am Standort Bochum die medizinische Fort- und Weiterbildung im Schulterschluss mit den universitären Einrichtungen in der Region vorantreiben zu dürfen“, erklärte Felicitas Janßen, Geschäftsführerin der Aesculap Akademie und präsentierte bereits erste Pläne des Vorhabens am Modell. Der Baubeginn ist für Februar 2012 geplant.
Weiterbildungen sind neben dem Vertragsgeschäft und der berufspolitischen Vertretung ebenfalls ein Schwerpunkt des zweiten neuen Bauherrn im BioMedizinPark (BMP). Der Bundesverband selbständiger Physiotherapeuten – IFK e. V. (ehemals In-teressenverband freiberuflicher Krankengymnasten) wird nahe dem Gesundheits-campus seinen neuen Firmensitz errichten. Neben der eigentlichen Geschäftsstelle entsteht eine moderne Bildungseinrichtung, die Weiterqualifizierungen nach dem aktuellen Stand therapeutischer Techniken anbieten wird. Weitere Verbände sollen die Kompetenzen hier zudem bündeln und Synergien nutzen. Dr. Dudda, IFK-Geschäftsführer: „Gerade für die Verbände der nichtärztlichen Leistungserbringer bietet der Gesundheitscampus die Chance, hier ihre Interessen zu bündeln, um im Konzert mit den Großen im Gesundheitswesen – den Ärzten und Krankhäusern - noch mehr Gehör als bisher zu finden.“
Zusammengenommen, auch mit Blick auf die Ruhr-Universität und die Hochschule für Gesundheit in zukünftig unmittelbarer Nähe, entwickelt sich in Bochum ein Zentrum der Bildung für das Gesundheitswesen, quer durch die gesamte Versorgungskette. Davon profitiert nicht nur die Gesundheitswirtschaft vor Ort, auch landesweit und überregional wird dem Fachkräftemangel damit entgegengewirkt. Dies bekräftigt auch Stadtdirektor Aschenbrenner: “Die vielfältige Gesundheitswirtschaft ist auf Fachkräfte jeglicher Disziplinen angewiesen. Ich gehe aber davon aus, dass auch Unternehmen der weiteren Bochumer Schwerpunkte in der Gesundheitswirtschaft, wie beispielsweise die medizinische Informationstechnik, zukünftig das Gesicht des BMP weiter bereichern werden.”
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NRW-Gesundheitsministerin Steffens unterstützt Gesundheitsinitiative des Mittleren Ruhrgebiets
Barbara Steffens, Gesundheitsministerin des Landes NRW, übernimmt die Schirmherrschaft über das Memorandum „Wirtschaftsfaktor Gesundheit im Mittleren Ruhrgebiet“, welches die Zusammenarbeit der Städte Bochum, Hattingen, Herne und Witten gemeinsam mit der IHK Mittleres Ruhrgebiet im Gesundheitsbereich manifestiert.
Die Gesundheitsversorgung ist eines der zentralen Zukunftsthemen in Deutschland. An der Verbesserung arbeiten nicht nur Ärzte und Kliniken, sondern auch Unternehmen der Gesundheitswirtschaft und Medizintechnik, Wissenschaftler unterschiedlichster Disziplinen sowie Akteure der Gesundheitsverwaltung und Gesundheitspolitik.
Die Städte Bochum, Hattingen, Herne und Witten sowie die IHK Mittleres Ruhrgebiet pflegen seit langem eine enge Kooperation, auch auf dem Gesundheitssektor. Diese spiegelte sich auch in der erfolgreichen Bochumer Bewerbung um den Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen wieder, welche von den Kommunen und der IHK unterstützt wurde.
Um die Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich noch weiter zu festigen und den Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen in seiner Arbeit dauerhaft zu unterstützen, unterzeichnen die Bochumer Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz, Hattingens Bürgermeisterin Dr. Dagmar Goch, Hernes Oberbürgermeister Horst Schiereck, Wittens Bürgermeisterin Sonja Leidemann sowie IHK-Hauptgeschäftsführer Helmut Diegel am 15.09.2011 ein gemeinsames Memorandum. Im Rahmen der Veranstaltung „Wirtschaftsfaktor Gesundheit im Mittleren Ruhrgebiet“ im Jahrhunderthaus Bochum werden Potenziale, Schwerpunkte und Projekte des Gesundheitsstandortes Mittleres Ruhrgebiet präsentiert sowie weitere Kooperationsmöglichkeiten für die Zukunft ausgelotet.
Ebenfalls wird es bei der Veranstaltung um die Abstimmung der regionalen Schwerpunkte mit den gesundheitspolitischen Zielen der Landesregierung gehen. „Wir freuen uns daher sehr, dass NRW-Gesundheitsministerin Steffens die Schirmherrschaft für unser Memorandum übernommen hat und mit uns auf der Veranstaltung diskutieren wird“, so Oberbürgermeisterin Dr. Scholz stellvertretend für Ihre Kolleginnen und Kollegen. "Mit über 250.000 Beschäftigten ist die Metropole Ruhr die größte Gesund-heitsregion in Nordrhein-Westfalen und eine der Größten bundesweit. Im Mittleren Ruhrgebiet verbinden sich altindustrielle Traditionen mit modernen Wirtschaftsstrukturen und das gilt auch für das Gesundheitswesen und die Gesundheitswirtschaft", sagte Gesundheitsministerin Barbara Steffens.
Ebenfalls als Rednerin für die Veranstaltung zugesagt hat Birgit Fischer, Hauptgeschäftsführerin des Verbands forschender Arzneimittelhersteller e.V. sowie als Bochumerin eine ausgewiesene Expertin für den Gesundheitsstandort Mittleres Ruhrgebiet.
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Büromarkt Bochum im Jahr 2010: Stabiler Vermietungsmarkt mit Perspektive
Der Büromarkt Bochum hat sich im Jahr 2010 wieder einmal als sehr stabil erwiesen. Mit 63.700 Quadratmetern wurden nur 2.000 Quadratmeter weniger Umsatz als im Jahr 2009 erzielt. Der Wert lag um acht Prozent über dem jährlichen Mittelwert der Jahre 2005 bis 2009 (durchschnittlich 58.800 Quadratmeter). Mit dem Umsatz von 63.700 Quadratmetern liegt Bochum auf dem Niveau von Duisburg (62.000 Quadratmeter) und Dortmund (69.000 Quadratmeter). Nur Essen hat 2010 mit über 120.000 Quadratmetern einen sechsstelligen Vermietungsumsatz erzielen können.
Mit rund 15.400 Quadratmetern (24 Prozent des gesamten Büroflächenumsatzes) konzentrierte sich im Jahr 2010 der Büroflächenumsatz auf den Bereich „Bochum-Mitte“. Auf die eigenständige Büromarktlage „Innenstadt“ entfiel mit knapp 12.500 Quadratmetern (20 Prozent) der zweithöchste Flächenumsatz. Wie im Jahr 2009 erwies sich auch im Berichtsjahr 2010 die Universitätsstraße-Süd als umsatzstarke Büromarktlage. Hier wurden circa 11.000 Quadratmeter (17 Prozent) Büroflächen umgesetzt.
Im Jahr 2010 hatte der Bildungsbereich einen Anteil von 22 Prozent am gesamten Flächenumsatz. 16 Prozent des Gesamtumsatzes entfielen 2010 auf die unternehmensbezogenen Dienstleistungen. Demgegenüber konnte die Medien- und Kommunikationsbranche ihren Umsatzanteil von sechs Prozent im Jahr 2009 auf 15 Prozent im Jahr 2010 steigern. Einen weiteren Schwerpunkt des Umsatzes im Jahr 2010 stellte die Gesundheitsbranche dar. Dieser Bereich hatte einen Anteil von 14 Prozent am Gesamtumsatz.
Im Vergleich zum Vorjahr lässt sich ein noch stärkerer Trend zu modernen Flächen mit guter Ausstattung und vergleichsweise günstigen Energie- beziehungsweise Nebenkosten erkennen. Der Aspekt Energieeffizienz bei Neubauten gewinnt aufgrund steigender Energiepreise weiter an Bedeutung.
Der Leerstand ist nur leicht gestiegen. In Relation zur Entwicklung des Büroflächenbestandes ist die Leerstandsquote mit 5,7 Prozent in etwa gleich geblieben. Ein erheblicher Teil des Leerstandes ist jedoch strukturell bedingt und daher als nicht marktrelevant zu bewerten.
Die stabile Entwicklung des Bochumer Büromarktes über Jahre hinweg bietet Raum für positive Visionen. Neben dem bereits im Bau befindlichen „exzenterhaus bochum“ könnte mit dem so genannten „Stadtturm Bochum“ zukünftig eine weitere architektonische Landmarke die Skyline Bochums bereichern.
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BioMedizinPark: IFK errichtet Kompetenzzentrum für Gesundheitsfachberufe
Der Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten - IFK e. V. - will im BioMedizinPark Bochum ein Kompetenzzentrum für Gesundheitsfachberufe eröffnen. Hierfür wird er ein circa 3.000 qm großes Grundstück direkt am neu geplanten Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen erwerben. Insgesamt wird der Verband am Standort circa 4,5 Millionen Euro investieren. Zusätzlich zur neuen IFK-Geschäftsstelle soll dort unter anderem eine moderne Bildungseinrichtung entstehen, die ihre Angebote an den Zukunftsfeldern der Gesundheitsfachberufe ausrichtet. Außerdem wird benachbarten Verbänden des Gesundheitswesens die Möglichkeit eröffnet, ebenfalls mit Büroeinheiten ganz nah an den Gesundheitscampus zu rücken. Der Start des Bauvorhabens ist für das Frühjahr 2012 geplant, der Einzug im Frühjahr 2013.
Michael Müller, Geschäftsführer der mit der Vermarktung des BioMedizinParks betrauten Entwicklungsgesellschaft Ruhr-Bochum mbH (EGR), zeigte sich sehr zufrieden: „Das neue Kompetenzzentrum passt ausgezeichnet zu den künftigen Nachbarn wie der Hochschule für Gesundheit oder der Aesculap Akademie. Im Bereich der Ausbildung und Weiterbildung im Gesundheitssektor kristallisiert sich neben der Medizintechnik mehr und mehr ein weiterer wichtiger Schwerpunkt des Gesundheitsstandortes Bochum heraus.“ Zuversichtlich zeigte sich auch Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz zu der Vertragsunterzeichnung: „Der BioMedizinPark und damit auch der Gesundheitscampus nehmen stetig mehr Kontur an. In den aktuellen Entwicklungen wird das innovative Potenzial dieses Standortes deutlich.“
Der IFK ist eine der Spitzenorganisationen für Heilmittelerbringer in Deutschland - mit einer ständig wachsenden Mitgliederzahl. Zudem ist der IFK maßgebliches Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft der Heilmittelverbände (BHV), die die Interessen der gesamten Branche vertritt, unter anderem von rund 58.000 selbstständigen Heilmittelerbringern. Insgesamt setzt die Branche mit 200.000 Berufsangehörigen jährlich 5,5 Milliarden Euro um. Die IFK-Geschäftsstelle mit Sitz in Bochum bietet ihren Praxen mit einer täglichen Hotline bundesweite Beratung und umfassende Serviceleistungen an. Derzeit sorgen 35 Mitarbeiter für aktuelle Informationen, moderne Fortbildungen, Vergütungsverträge mit den Kostenträgern oder Praxismaterialien.
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Nachlese Girls’ Day 2011
1. Preis des bundesweiten Multimediawettbewerbs geht nach BochumAm 14. April 2011 hieß es zum elften Mal: „Türen auf für junge Frauen in Berufe mit Zukunft“. An der größten und bundesweit stattfindenden Berufsorientierungsinitiative für Mädchen erlebte Julia Pech gemeinsam mit ihren vier Mitschülerinnen Laura Ellrich, Mirjam Metzger, Polina Ponomarenho und Nada Stein dieses Jahr ihren Girls’ Day im Zeiss Planetarium Bochum. Sie drehten einen kleinen Film, beteiligten sich damit beim bundesweiten Multimediawettbewerb des Kompetenzzentrums in Bielefeld – und gewannen! Aus über 100 Einsendungen wurde der Beitrag der engagierten Schülerinnen der Klasse acht des Bochumer Schiller-Gymnasiums ausgewählt und zum ersten Platz in der Kategorie Film gekürt. Ihre Auszeichnung erhielten die Schülerinnen am 14. Juli 2011 ebenfalls im Zeiss Planetarium Bochum, gemeinsam von der Wirtschaftsförderung Bochum und Frau Prof. Dr. Susanne Hüttemeister, Leiterin des Planetariums.
In Bochum und der Region ist die Nachfrage nach Aktionen am Girls Day nach wie vor immens und die Zahl der Veranstaltungen bleibt auf hohem Niveau! In fast 100 Veranstaltungen konnten in diesem Jahr rund 1 500 Schülerinnen wichtige Erfahrungen und konkrete Vorstellungen von Berufen unterschiedlichster Branchen kennenlernen. Ein Drittel der Plätze werden von den Unternehmen in Bochum und der Region gestellt. Neben den Hochschulen, die sich stark in Sachen MINT - Förderung und Schülerinnenaktivitäten engagieren, hat auch die Stadt immer Plätze im Angebot, die alle in kürzester Zeit ausgebucht waren.
Personalressourcen erschließen – Nachwuchs gewinnenFür viele Unternehmen ist der Girls’ Day mittlerweile zu einem wichtigen Instrument des Personalmarketings geworden. Sie sichern sich Kompetenz für die Zukunft und tragen durch ihre Beteiligung zu einem positiven Firmenimage bei. Und viele sind sich bereits jetzt sicher: Angesichts des voranschreitenden Fachkräftemangels werden Initiativen wie der Girls’ Day an Bedeutung gewinnen. Bereits 10 Prozent aller Beteiligten stellten dank des Mädchen-Zukunftstages junge Frauen in technischen Berufen ein.
40 Prozent der Teilnehmerinnen interessieren sich nach dem Girls’ Day für ein vertiefendes Praktikum oder eine Ausbildung im am Girls’ Day besuchten Betrieb. Geheimnis des Erfolgs ist die spezifische Ansprache von Mädchen an diesem Tag, die in Produktionsstätten und Laboren selbst aktiv werden und frei von Geschlechterklischees ihr Faible für Technik entdecken können.
Wie ein gelungener Girls’ Day aussehen kann und wie sich Unternehmen, insbesondere auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Institutionen, Gründerinnen und Gründer Personalressourcen erschließen können, verrät Ihnen jederzeit gerne Ihre Ansprechpartnerin in Bochum bei der Wirtschaftsförderung.
Schon jetzt vormerken: Der nächste Girls’ Day ist am 26.April 2012! Wirtschaftsförderung Bochum
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Karin Knütter Telefon: +49 234 910-32 96
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Lehrstellen finden leicht gemacht
Wirtschaftsförderung Bochum bietet kostenlose Orientierungsseminare für Schüler und Schülerinnen sowie Unternehmen und Eltern.Die richtige Lehrstelle zu finden wird nun einfacher. Am 1. Juli 2011 startet die Wirtschaftsförderung Bochum ein umfassendes Seminarangebot rund um das Thema Ausbildung. Der Clou: Nicht nur Schülerinnen und Schüler, sondern auch Eltern, Lehrer und Unternehmen können die kostenlosen Seminare buchen – sogar in den Sommerferien. Alle notwendigen Informationen gibt es im Internet unter
www.ksibochum.deFür jede Zielgruppe gibt es ein spezielles Seminarangebot. Berufswahl, Bewerbungsstrategien und Bewerbungstrainings sind die zentralen Inhalte der Seminarreihe für Schulabgänger und ihre Eltern. Im Mittelpunkt der Seminare für Unternehmen stehen Chancen, Wege und Methoden der gezielten Akquise von Auszubildenden sowie das Erstellen von detaillierten Anforderungsprofilen für die jeweilige Lehrstelle.
„Die Seminare bieten in Verbindung mit dem Ausbildungsführer „Da geht was!“ ein Maximum an Orientierung für Ausbildungsinteressierte und Ausbildungsanbieter“, sagt Heinz-Martin Dirks, Leiter der Wirtschaftsförderung Bochum. Viele Schülerinnen und Schüler sind oft mit dem vielfältigen Informationsangebot bei der Lehrstellensuche überfordert. Hier setzen die Seminare an, geben Hilfestellung und Orientierung.
Die Seminare werden durch das Kaufmännische Schulungsinstitut Schweppe/Weyers organisiert und durchgeführt. Das KSI ist ein Träger der beruflichen Weiterbildung mit Sitz in Bochum-Riemke an der Herner Straße 299 und führt zertifizierte Fortbildungen und Umschulungen durch. Sie ergänzen den Anfang 2011 herausgegebenen Ausbildungsführer für Bochum „Da geht was!“ mit mehr als 100 Bochumer Unternehmen und ihrem Ausbildungsangebot. Komplettiert wird das Angebot durch eine umfassende Unternehmens- und Ausbildungsdatenbank im Internet unter
www.lehrstellen-finden.de.
Anmeldung Seminarreihe:Kaufmännisches Schulungsinstitut Schweppe/Weyers
Herner Straße 299
44809 Bochum
Sekretariat
Isabel GroßmannTel.: +49 234 95087-0
Fax: +49 234 95087-20
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grossmann@ksibochum.deSchulleitung
Matthias SchweppeTel.: +49 234 95087-10
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Winfried WeyersTel.: +49 234 95087-12
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weyers@ksibochum.de
Ausbildungsführer „Da geht was!“Wirtschaftsförderung Bochum
Junggesellenstr. 8
44787 Bochum
Sonja Sellenmerten Tel.: +49 234 910-17 69
Fax: +49 234 910-24 34
E-Mail:
ssellenmerten@bochum.deDas Seminarangebot entsteht im Rahmen des Verbundprojektes „Ausbildungsführer – Da geht was!“. Das Projekt wird mit Mitteln des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen im Programm „Wachstum für Bochum“ gefördert.
Aesculap Akademie errichtet Weiterbildungszentrum im BioMedizinPark Bochum
Tuttlinger Unternehmen expandiert nach Nordrhein-WestfalenDie Aesculap Akademie, die internationale Fort- und Weiterbildungseinrichtung des Medizintechnik- und Pharmaherstellers B. Braun, wird eine Niederlassung in Bochum eröffnen. Am 9. Juni 2011 wurde der Kaufvertrag über ein circa 4.300 qm großes Grundstück im BioMedizinPark Bochum unterzeichnet. Der Bau des Akademiegebäudes soll 2012 beginnen.
Die städtische Entwicklungsgesellschaft Ruhr-Bochum mbH (EGR), die den BioMedizinPark vermarktet, konnte somit ein weiteres Bauvorhaben auf der Fläche ankündigen. „Wir freuen uns sehr, dass unsere vielfältigen Aktivitäten zur Weiterentwicklung des Gesundheitsstandortes Bochum, welche unter der Dachmarke medlands.RUHR durchgeführt werden, nun weitere sichtbare Erfolge zeigen“, sagte Michael Müller, Geschäftsführer der EGR am Rande der Vertragsunterzeichnung.
Oberbürgermeisterin Frau Dr. Ottilie Scholz ist sich sicher, dass das Unternehmen den richtigen Standort gewählt hat: „Mit der Aesculap Akademie wird ein namhaftes Unternehmen in Bochum investieren, welches die schon heute ausgezeichneten Qualitäten der Branche in Bochum rund um die Ruhr-Universität und den zukünftigen Gesundheitscampus NRW bereichern wird.“
Die Aesculap Akademie GmbH ist ein Tochterunternehmen der Aesculap AG, eine Sparte des international agierenden Gesundheitsversorgers B. Braun Melsungen AG. Durch Gespräche mit verschiedenen Bochumer Akteuren ist das Fortbildungsforum auf die positive Entwicklung vor Ort aufmerksam geworden. „Die Aesculap Akademie bildet als vernetzte Organisation weltweit jährlich über 60 000 Experten in der Welt der Medizin aus. Neben unserem Hauptstandort in Tuttlingen und unserer Niederlassung in Berlin ist Bochum inmitten Nordrhein-Westfalens vielschichtiger Landschaft der ideale Standort für eine weitere Expansion“, so Prof. Hanns-Peter Knaebel, Vorstandsvorsitzender der Aesculap AG. Das exzellente medizinische Angebot der Ruhr-Universität Bochum, die ausgezeichnete Kliniklandschaft in Nordrhein-Westfalen sowie das ehrgeizige Gesundheitscampus-Projekt des Landes NRW haben uns in unserer Entscheidung, nach Bochum zu gehen, überzeugt“, so Knaebel weiter. Die zukünftige Niederlassung der Aesculap Akademie wird schwerpunktmäßig Fortbildungen für Mediziner, Pflegerinnen und Pfleger sowie das Klinikmanagement anbieten. „Der Bedarf an Fort- und Weiterbildung im medizinischen Umfeld ist riesig. Wir verstehen uns als Partner der medizinischen Gesellschaften und sehen großes Potenzial für weiteres Wachstum“, so Felicitas Janßen, Geschäftsführerin der Aesculap Akademie.
Auch Müller gab sich für die Zukunft optimistisch: „Wir gehen davon aus, dass neben der Aesculap Akademie weitere Gespräche in naher Zukunft zum Abschluss gebracht werden können, so dass wir in den kommenden Jahren eine rege Bautätigkeit im BioMedizinPark haben werden. Dies bestätigt abermals, dass in den vergangenen Jahren ausgezeichnete, vorausschauende Arbeit von den städtischen Akteuren geleistet wurde.“
Kontakt:
Wirtschaftsförderung Bochum
Viktoriastraße 10
44787 Bochum
Katja HüskesTel.: +49 234 910-21 67
Fax: +49 234 910-24 34
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Doppelt bildet besser
Kampagne für das duale Ingenieurstudium in Bochum erfolgreich abgeschlossenKünftigem Fachkräftemangel entschieden begegnen – das war das Ziel des Bochumer Wirtschaftsförderungsprojektes „Offensive Duale Ingenieurausbildung“ (ODI). „Dieses Ziel haben wir durch neue duale Ausbildungsplätze erreicht“, sagt Ulrike Schierholt von der Wirtschaftsförderung Bochum.
Duale Ausbildung ist im wahrsten Sinne des Wortes doppelt gut: Durch die Kombination von Studium und Facharbeiterausbildung gewinnen Unternehmen schnell hoch qualifizierten Nachwuchs – ohne zusätzliche Belastungen für den laufenden Betrieb. Der Clou: den Ausbildungsteil übernehmen nach wie vor die Firmen; das Studienprogramm wird an der Fachhochschule absolviert – im Blockmodell oder an festgelegten Werktagen. Absolventen erhalten so das Beste aus der beruflichen und der akademischen Ausbildung.
Vor allem kleine und mittlere Unternehmen profitieren von ODI. Mitec, ein Produzent von feuerfesten Systemen, hat dies bereits erkannt: „Ingenieure mit Praxisbezug sind für uns die Zukunft“, so Thomas Middeldorf, Geschäftsführer von Mitec. Durch die kooperative Ingenieurausbildung entstehen attraktive Ausbildungsangebote und innerbetriebliche Aufstiegsmöglichkeiten. Für Firmen ein großer Vorteil: Die fertigen Ingenieure binden sich an das Unternehmen und Führungspositionen werden intern besetzt.
Doch: Das duale Studienangebot ist noch viel zu wenig bei Schülern und Arbeitgebern bekannt. Gemeinsam mit der Hochschule Bochum (BO), der Technischen Fachhoch-schule Georg Agricola Bochum (TFH) und dem Institut für Angewandte Innovationsfor-schung (IAI) informierte die Wirtschaftsförderung Bochum Unternehmen über die Chancen der dualen Ingenieurausbildung, stellte künftigen Studierenden ODI vor und startete eine Marketingkampagne für die dualen Ingenieurstudiengänge in Bochum.
Für die betriebliche Ausbildung eignen sich grundsätzlich alle Ausbildungsberufe mit technischem Bezug. Um eine duale Ausbildung absolvieren zu können, müssen Interessierte zunächst einen Ausbildungsplatz bei einer Firma finden. Erst dann können sie sich an der BO oder TFH für einen dualen Studiengang einschreiben. In Bochum gibt es bereits acht duale Ingenieurstudiengänge. Das Angebot reicht von klassischen Ingenieurstudiengängen wie Maschinenbau bis hin zur Informatik.
Auch nach dem Bachelorabschluss sind die Möglichkeiten noch lange nicht ausgeschöpft. Konsekutive Masterstudiengänge oder sogar Promotionsstudien stehen für Absolventen der dualen Ingenieurausbildung offen.
Das Projekt „Offensive Duale Ingenieurausbildung“ wurde mit Mitteln des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Programms „Wachstum für Bochum“ gefördert.
Mehr Informationen zum Offensiven Dualen Ingenieurstudium gibt es unter
www.odi-bochum.de
Die Zukunft fängt in Bochum an
CYBERDYNE gründet in Bochum seine deutsche Niederlassung und wird seinen Roboter-Anzug am Bergmannsheil weiter entwickelnEin Computer namens HAL, Kybernetik, Roboter-Prothesen, die durch die Gedanken des Patienten gesteuert werden – das erinnert an Science-Fiction Filme und TV-Serien der Achtziger. Dennoch ist das heute in Ansätzen schon real und wird in Bochum erstmalig in Europa weiter erforscht.
Im Jahr in dem sich der Abschluss des Freundschaftsvertrags und Handelsvertrags zwischen Deutschland und Japan zum 150. Mal jährt, tragen die deutsch-japanischen Wirtschaftsbeziehungen erneut innovative Früchte. Anlässlich des deutsch-japanischen Wirtschaftstages wird am 27.5.2011 die CYBERDYNE (Germany) GmbH mit Sitz in Bochum gegründet. Einer engen Kooperation der Landeswirtschaftsförderung NRW.INVEST, der Stadt Bochum, des Universitätsklinikums BG Bergmannsheil, der contec GmbH und der Japanischen Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf e.V. ist es zu verdanken, dass Prof. Dr. Yoshiyuki Sankai, Geschäftsführer der CYBERDYNE Inc. und Erfinder des Robot Suit HAL® seine Technologie nach Nordrhein-Westfalen und Deutschland bringt.
Der Robot Suit HAL® (Hybrid Assistive Limb®) wird im Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil Bochum auf seinen Einsatz im deutschen Gesundheitssystem vorbereitet. Prof. Dr. Thomas A. Schildhauer hat sich als Klinikdirektor persönlich in Japan von seinem Einsatz überzeugt und sieht große Chancen in der Therapie und im langfristigen Einsatz bei querschnittgelähmten aber auch älteren Menschen.
Seit letztem Frühling hat CYBERDYNE Inc. angefangen, seinen Robot Suit HAL® direkt zu vermieten. Was zunächst futuristisch erscheint, ist in Japan in über 75 Kliniken und Pflegeeinrichtungen schon im Einsatz und findet auch international vielfach Beachtung. Mit Prof. Dr. Yoshiyuki Sankai, der Initiator von einem neuen wissenschaftlichen Bereich „CYBERNICS“ und zugleich Professor an der renommierten Tsukuba University ist, gewinnt Nordrhein-Westfalen und der Standort Bochum einen der herausragendsten internationalen Wissenschaftler auf diesem Gebiet.
Bei HAL® handelt es sich um ein so genanntes Exoskelett, also einem Anzug, der dem Körper von außen eine zusätzliche Stützfunktion verleiht und damit die Bewegungen von gebrechlichen oder behinderten Menschen unterstützen kann. HAL® ist ein Cyborg-Type-Roboter, der Fähigkeiten erweitern und verstärken kann. HAL® ist in der Lage, ausgeführte Bewegungen zu unterstützen und weitere Entwicklung bei fehlenden eigenen Fähigkeiten sogar zu initiieren. Dies ist insbesondere für Menschen mit einer Querschnittlähmung oder anderen Einschränkung der Beweglichkeit aber auch für ältere Menschen interessant, da ihre Mobilität zumindest teilweise wiederhergestellt werden kann und die Teilhabe am gesellschaftlichen und beruflichen Leben deutlich verbessert wird. Auch beim Heben und Tragen von schweren Lasten kann HAL® unterstützen.
Nach ersten Gesprächen im Sommer 2010 wurden die Kontakte fortlaufend intensiviert und der CYBERDYNE Inc. die Standortvorteile Nordrhein-Westfalens zur Einführung ihres Produktes in den deutschen Gesundheitsmarkt präsentiert. „Als Hightech-Standort ist Nordrhein-Westfalen Spitzenklasse. Unternehmen wie CYBERDYNE Inc. finden hier ideale Voraussetzungen für effizienten Know-how und Technologietransfer,“ so Petra Wassner, Geschäftsführerin NRW.INVEST. Das nordrhein-westfälische Unternehmen Bayer MaterialScience wird die Entwicklung des hochwertigen Werkstoffes für den innovativen Robot Suit® weiter beschleunigen.
Der Standort Bochum zeichnet sich durch seine zentrale Lage in der Gesundheitsmetropole NRW aus und entspricht nahezu idealtypisch der von Prof. Dr. Yoshiyuki Sankai angedachten Vision eines „Medicare Hub“, in dem verschiedenste Stakeholder darauf hinarbeiten, neueste Technologien zum Wohle des Menschen zum Einsatz zu bringen. Die Ansiedlung im BioMedizinZentrum Bochum ermöglicht CYBERDYNE und allen Beteiligten, die den umfangreichen Prozess der Etablierung eines neuen Medizinproduktes in Deutschland unterstützen, eine optimale Zusammenarbeit. „Die Entscheidung von Prof. Dr. Sankai und CYBERDYNE Inc. für unsere Stadt zeigt, dass Bochum als Standort der Medizintechnik auch international wachsende Bedeutung hat“, erklärte Bochums Oberbürgermeisterin Frau Dr. O. Scholz.
In Kürze werden im Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil in Bochum die ersten klinischen Studien mit HAL® in Deutschland unter Leitung von Prof. Dr. Thomas A. Schildhauer, dem ärztlichen Direktor und Direktor der Chirurgischen Klinik, beginnen.
Kontakt:
Wirtschaftsförderung Bochum
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44787 Bochum
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Bochum feiert die zehn besten Senkrechtstarter
Die Wirtschaftsförderung Bochum präsentierte am 26. Mai 2011 die zehn besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer des vierten überregionalen und branchenoffenen Bochumer Gründungswettbewerb Senkrechtstarter auf einer feierlichen Preisverleihung in der rewirpower-Lounge des VfL Bochum. Gründungsinteressierte aus ganz Deutschland haben im Laufe des Wettbewerbs 65 Konzeptskizzen und 68 Businesspläne eingereicht, aus denen sich die zehn Besten dem Urteil einer Jury stellten.
Gewinner des diesjährigen Senkrechtstarter Wettbewerbs ist das Team „YOUCOOK“. Martin Beiten und Tobias Modjesch setzen einen neuen Standard im Bereich der Convenience Mahlzeiten. Sie bieten ein gekühltes „Ready-to-Cook“ Kit – das erste ohne künstliche Zusatzstoffe - an. Mit ihrer Geschäftsidee kombinieren sie eine intuitive, schnelle Zubereitung mit einem Geschmackserlebnis auf Restaurantniveau.
Den zweiten Platz erhält das Team „FG-INNOVATION UG“, eine Ausgründung aus der Ruhr-Universität Bochum. Alexander Czechowicz, Sven Langbein und Sara Melinu bieten Dienstleistungen und Produkte auf Basis der Formgedächtnistechnik an. Platz drei geht an das Team „rent-a-guide.net“. Die erste deutsche Buchungsplattform für Stadtführungen, Touren und Ausflüge ist die Idee von Florian Ziegler, Sarah Ziegler und David Stächele.
Über 50.000 Euro Preisgelder vergibt der Gründungswettbewerb Senkrechtstarter insgesamt: Der Erstplatzierte erhält 15.000 Euro - gesponsert von der Sparkasse Bochum, der Zweitplatzierte 10.000 Euro und der Drittplatzierte 5.000 Euro. Die sieben Viertplatzierten erhalten je 3.000 Euro. Wichtig für die angehenden Unternehmerinnen und Unternehmer: Die Hälfte der Siegerprämie wird erst nach Unternehmensgründung in Bochum oder in den Kooperationskommunen Herne oder Witten ausgezahlt.
Insgesamt haben sich 274 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am diesjährigen Wettbewerb beteiligt. Ihre eingereichten Businesspläne wurden jeweils von zwei unabhängigen Gutachterinnen und Gutachtern bewertet. Während des Wettbewerbes führte das Senkrechtstarter-Team die Gründungswilligen mit fachspezifischen Themenabenden und einer intensiven Betreuung von der Geschäftsidee zum ausgereiften und belastbaren Businessplan. Diese professionellen Geschäftspläne helfen, Finanziers und Partner zu überzeugen und die Geschäftsideen in die Tat umzusetzen. Darüber hinaus unterstützt der Senkrechtstarter die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch ein Team von mehr als 280 Expertinnen und Experten sowie Mentorinnen und Mentoren aus Bochum und der Region.
„Auch der vierte Gründungswettbewerb hat mit 68 abgegebenen Businessplänen wieder ein neues Rekordergebnis erreicht. Dies zeigt, dass die Wirtschaftsförderung Bochum mit diesem branchenoffenen Wettbewerb zukunftsorientiert aufgestellt und auf dem richtigen Weg ist. Wir fördern so den Unternehmernachwuchs und führen eine erhöhte und nachhaltige Gründungsdynamik am Standort Bochum herbei. Neue Unternehmen schaffen Arbeitsplätze und stabilisieren mittelfristig die Finanzkraft der Kommune“, so Werner Fuhrmann, Sachgebietsleiter „Gründung & Wachstum“ der Wirtschaftsförderung Bochum.
Auch sonst zeigt sich der Senkrechtstarter rekordverdächtig. Insgesamt 172 Unternehmen mit 756 Arbeitsplätzen wurden mit Hilfe des Wettbewerbs gegründet. Allein die Unternehmen des ersten Gründungswettbewerbs 2007/08 haben in ihrem dritten Geschäftsjahr einen Anstieg an Arbeitsplätzen von 112,5 Prozent zu verzeichnen. Der Trend zeigt, dass sich frühere Senkrechtstarter auch nach Ende des Wettbewerbs dynamisch weiterentwickeln.
Im Herbst 2011 beginnt der fünfte Senkrechtstarter.
Anmeldungen sind bereits jetzt unter
www.senkrechtstarter.de möglich.
Kontakt:
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Viktoriastraße 10
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Werner FuhrmannTel.: +49 234 910-20 31
Fax: +49 234 910-18 76
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